Biss auf Karpfen – Teil 2

So schön ist ein Biss auf Karpfen.

Ich war Happy und der Cyprinus carpio wieder im Wasser, danach dachte ich noch: „Da hat es sich ja doch noch gelohnt“. Über den Tag wollte sich diese Fischart nicht mehr bei mir sehen lassen, dafür umso mehr Jäger die rund um den See wie die wilden rumgeballert haben (schon ein komisches

31 Pfund Spiegelkarpfen - Biss auf Karpfen

31 Pfund Spiegelkarpfen – Biss auf Karpfen

Gefühl die Schrot-Flinte direkt hinterm Zelt losgehen zu hören)  – außer einem
Brassenbiss war es das dann auch schon wieder mit dem Samstag, dafür leider nicht mit
dem Regen. Am Abend wurden noch die Tuten neu beködert (eine Rute mit einem hellen Pop up Boilie, eine wieder mit dem Erfolgsköder des Tages dem gedippten Scopex – Boilie), die Futterstelle neu bewirtschaftet und die Karpfenruten ausgeworfen. Es war sehr Kalt, nur noch 3°C sollte es die Nacht werden, also beschloss ich Sonntag gegen Mittag auch wieder einzupacken. Voller Hoffnung noch einen Biss auf Karpfen zu bekommen, legte ich mich ins Zelt um zu schlafen.

Nächster Biss auf Karpfen nach einer saukalten Nacht

Früh morgens gegen 6 Uhr, es war noch Dunkel, kam mir ein Geräusch sehr bekannt vor, es war meine Funkbox und diesmal die andere Karpfenrute, die mit dem Pop up Boilie. Watstiefel – Anschlag – Drill – Nein!

Biss auf Karpfen - 19 Pfund Schuppenkarpfen

19 Pfund Schuppenkarpfen – andere Seite

Sehr schöner Drill ums genau zu formulieren. Auf der Abhakmatte lag ein starker Schuppenkarpfen mit glatten 19 Pfund und ich freute mich tierisch, dass sich trotz der kalten Nacht noch ein Karpfen bei mir gezeigt hat und die Nacht erfolgreich verlief.

Gegen Mittag packte ich mein ganzes Tackle – nass – ein und machte mich Richtung Nachhause mit einem schönen Erlebnis. Auf dem Heimweg lies ich das Wochenende und die Karpfen noch einmal Revue passieren und musste grinsen, denn solch ein verrücktes Wochenende hatte ich schon lange nicht mehr. Trotz des Wetterumschwungs, Jägern, Regen und Krankheit hatte ich ein schönes Wochenende und konnte sogar zwei Karpfen ein Fotoshooting anbieten.
Fazit: Man kann sich ruhig mal mit dem ein oder anderen Karpfen die Kante geben ;-), denn oft werden die Uferbereiche beim Karpfenangeln einfach übersehen und so produktive Kanten mit jeder Menge natürlicher Nahrung für Karpfen ignoriert oder durch Gewaltwürfe nie ausfindig gemacht.

Mein Tipp: Loten und Beobachten steht beim gezielten Karpfenangeln im Herbst an erster Stelle!

Hier geht es zum ersten Bericht: Karpfenangeln im Herbst – Die Kante geben

Viele Grüße & Fangt was Dickes
Euer Karpfenangeln Tricks Angelteam (Angelbericht von Andreas)

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